Patchouli-Düfte: alle Parfums aus unserem Test
Alle getesteten Patchouli-Düfte
14 getestete Patchouli-Düfte, nach Gesamtbewertung sortiert
Was ist Patchouli?
Ein Großteil des Patchouli-Öls stammt aus Indonesien. Für das Öl werden die Blätter zuerst getrocknet und dann destilliert. Laut einer Übersicht im Fachjournal Flavour and Fragrance Journal entstehen so jährlich etwa 1.300 Tonnen, ein wichtiger Rohstoff der Parfümindustrie. Sein wichtigster Bestandteil ist ein Stoff namens Patchoulol.
Wie riecht Patchouli?
Patchouli hat einen Ruf, der älter ist als die meisten Düfte, in denen es heute steckt: schwer, erdig, ähnlich Räucherstäbchen. In unseren Tests begegnet die Note fast nie in dieser Form.
Was die getesteten Düfte verbindet, ist ein holzig-orientalischer Aufbau, in dem Patchouli die Tiefe stellt, während Blüten oder Früchte im Herzen stehen. Besonders oft trifft es dabei auf Jasmin. Das Ergebnis ist weniger die erdige Note allein als ihr Kontrast zu etwas Hellem darüber.
Wann Patchouli-Düfte passen
Die Eignung folgt der Schwere der Note. Patchouli entfaltet sich in den kalten Monaten und nach Einbruch der Dunkelheit; der Sommer fällt über alle vier Anlässe hinweg aus.
Tagsüber bleibt ein Teil der Düfte tragbar, vor allem im Herbst. Was Patchouli im Sommer schwierig macht, ist nicht die Süße, sondern die Erdigkeit: Sie wirkt bei Wärme schnell dumpf statt frisch.
Weitere Duftnoten
Häufige Fragen zu Patchouli-Düften
Mit welchen Noten wird Patchouli kombiniert?
Am häufigsten mit Jasmin und Rose im Herzen, dazu Leder in der Basis. Die Blüten nehmen der erdigen Tiefe die Schwere, ohne sie zu überdecken.
Was unterscheidet Patchouli von Vetiver?
Beide sind erdig, kommen aber von verschiedenen Pflanzen und wirken unterschiedlich: Vetiver ist trockener und rauchiger, Patchouli weicher und süßlicher. In unseren Tests treten sie selten gemeinsam auf.













