Duftfamilien: Das Parfumtest-Duftrad und weitere Duft-Klassifikationen
Düfte lassen sich nur schwer in Worte fassen, denn ihre Wahrnehmung ist subjektiv: Ein und derselbe Duft wird von verschiedenen Personen unterschiedlich empfunden. Duftfamilien schaffen hier Ordnung, indem sie Düfte mit ähnlichem (Duft-) Charakter zu Gruppen zusammenfassen und so beschreibbar und vergleichbar machen. Auf dieser Seite erfährst du, was eine Duftfamilie ist, welche Duftfamilien es gibt und wie sich Parfums nach Duftfamilien ordnen lassen. Über das interaktive Duftrad gelangst du außerdem direkt zu allen Familien und Richtungen.
Was ist eine Duftfamilie?
So unterschiedlich Parfums auch sind, im Duft ähneln sie sich oft: durch verwandte Duftpyramiden, ähnliche dominierende Duftnoten oder eine gleichartige olfaktorische Zusammensetzung. Genau hier setzen Duftfamilien an. Sie sind die oberste Ordnungsebene, die Parfums nach ihrem olfaktorischen Charakter – ihrem Duft – in Gruppen zusammenfasst, damit sich Fachleute, Parfumbegeisterte und Laien leichter über Düfte verständigen können. Ein blumiges Parfum landet dabei in einer anderen Familie als ein warmes, harziges Parfum. Der Nutzen ist praktisch: Wer die Familie eines Dufts kennt, findet über die Familie schnell verwandte Alternativen.
Damit die Begriffe nicht durcheinandergeraten, hilft eine kurze Abgrenzung von vier Ebenen, die oft synonym verwendet werden, aber Verschiedenes meinen:
- Duftnote: der einzelne Baustein eines Parfums, beispielsweise Bergamotte, Rose oder Sandelholz. Die Noten sind meist in einer Duftpyramide angeordnet, welche aus einer Kopfnote (der Auftakt), einer Herznote (der Kern) und der Basisnote (der bleibende Eindruck) besteht.
- Duftakkord: mehrere Noten, die zusammen als eine Einheit wahrgenommen werden – ähnlich einem Akkord in der Musik. Akkorde sind die Bausteine des Charakters. Manche prägen eine ganze Duftrichtung: der Chypre- und der Fougère-Akkord etwa gaben ihrer Richtung den Namen. Ein Parfum kann dabei mehrere Akkorde vereinen.
- Duftrichtung: eine feinere Untergruppe innerhalb einer Familie. Chypre gehört zum Beispiel zur Familie der holzigen Düfte, ist dort aber eine eigene Richtung mit klarem Profil.
- Duftfamilie: die Klammer über den Duftrichtungen, die mehrere verwandte Richtungen bündelt.
Wegen der Menge an Herstellern, Parfums und Duftnoten sowie der subjektiven Wahrnehmung gibt es allerdings keinen einheitlichen Standard, wie Duftfamilien und Duftrichtungen zu systematisieren sind. Über die Zeit ist deshalb eine ganze Reihe von Ansätzen entstanden, die Parfums jeweils nach ihrer eigenen Logik einordnen, je nachdem, ob sie für die Industrie, den Handel oder ein breites Endverbraucher-Publikum gedacht sind. Weiter unten stellen wir die wichtigsten in unserem Vergleich vor.
Das Parfumtest-Duftrad im Überblick
Unser Duftrad ordnet Düfte in vier Familien und vierzehn Richtungen. Es folgt dem Duftrad von Michael Edwards, einem verbreiteten Ansatz zur Klassifikation von Düften, der seit den 1980er-Jahren insbesondere im Handel genutzt wird. Jeden Duft, den wir testen, ordnen wir selbst in dieses Rad ein. So bleibt die Zuordnung über alle unsere Reviews hinweg konsistent.
So liest du das Rad: Die vier äußeren Bänder repräsentieren die Duftfamilien „Floral“, „Orientalisch“, „Holzig“ und „Frisch“. Innen sitzen die vierzehn zugehörigen Duftrichtungen, die jeweils einer Familie zugeordnet sind. Ihre Anordnung ist kein Zufall: Benachbarte Segmente haben eine ähnliche olfaktorische Wahrnehmung, und der Charakter wandert ringsum von warm und süß (Orientalisch, Holzig) zu frisch und leicht (Frisch, Floral). Zwei Düfte, die im Rad nebeneinanderliegen, sind sich also näher als zwei auf gegenüberliegenden Seiten. So wird das Rad zur Landkarte: Gefällt dir eine Duftrichtung, liegen die verwandten Richtungen direkt daneben.
Jedes Segment des Duftrads ist anklickbar und führt zum jeweiligen Familien- oder Richtungs-Hub mit einer Übersicht aller von uns getesteten Düften.
Die Duftfamilie der floralen Düfte
Florale Düfte stellen Blüten ins Zentrum. Typisch sind Noten wie Rose, Jasmin, Iris oder Orangenblüte. Der Charakter reicht von klar und frisch bis cremig und pudrig. Zur Familie der floralen Parfums gehören die folgenden Richtungen:
- Klassisch-Blumig: die Blüte pur, getragen von Noten wie Rose, Jasmin und Ylang-Ylang. Zur Duftrichtung Klassisch-Blumig
- Pudrig-Blumig: weicher und pudriger, geprägt von Iris und Veilchen. Zur Duftrichtung Pudrig-Blumig
- Fruchtig: Blüten in Kombination mit saftigen Früchten wie Beeren, Pfirsich oder Litschi. Zur Duftrichtung Fruchtig
Die Duftfamilie der orientalischen Düfte
Orientalische Düfte sind warm, süß und harzig. Sie setzen auf Zutaten wie Vanille, Tonkabohne, Amber, Weihrauch und Gewürze und wirken oft intensiv und tiefer. Bei Michael Edwards heißt diese Familie inzwischen „Amber“ – gemeint ist jedoch dieselbe Duftrichtung. Die orientalischen Düfte gliedern sich in die folgenden Duftrichtungen:
- Blumig-Orientalisch: opulente Blüten auf einer warmen Amber-Basis. Zur Duftrichtung Blumig-Orientalisch
- Süß-Orientalisch: deutlich süß, mit Vanille, Tonkabohne und karamelligen Noten. Zur Duftrichtung Süß-Orientalisch
- Ambriert: harzig und warm, getragen von Labdanum, Benzoe und Amber. Zur Duftrichtung Ambriert
- Holzig-Orientalisch: warme Hölzer mit Harz und Gewürzen, oft mit Oud. Zur Duftrichtung Holzig-Orientalisch
Die Duftfamilie der holzigen Düfte
Holzige Düfte bauen auf Hölzern wie Sandelholz, Zedernholz, Vetiver und Patchouli auf. Sie wirken trocken, warm und elegant. Die holzigen Düfte gliedern sich in:
- Klassisch-Holzig: cremige, glatte Hölzer wie Sandel- und Zedernholz. Zur Duftrichtung Klassisch-Holzig
- Chypre: der Kontrast aus zitrischer Kopfnote und einer erdigen Basis aus Eichenmoos und Patchouli. Zur Duftrichtung Chypre
- Trocken-Holzig: trockene, teils rauchige Hölzer mit Leder- und Tabaknoten. Zur Duftrichtung Trocken-Holzig
Die Duftfamilie der frischen Düfte
Frische Düfte sind spritzig und leicht. Sie nutzen Zitrusfrüchte, aromatische Kräuter sowie marine und grüne Noten. Zur Familie der frischen Düfte gehören die folgenden Duftrichtungen:
- Aromatisch-Fougère: Lavendel mit Kräutern wie Rosmarin und Salbei, abgerundet durch Cumarin und Eichenmoos. Zur Duftrichtung Aromatisch-Fougère
- Zitrisch: spritzige Zitrusnoten wie Bergamotte, Zitrone und Grapefruit. Zur Duftrichtung Zitrisch
- Aquatisch: klare, marine Frische, die an Wasser und Meeresluft erinnert. Zur Duftrichtung Aquatisch
- Grün: grüne Noten von Blättern, Gras und frisch geschnittenen Stängeln. Zur Duftrichtung Grün
Weitere Ansätze zur Duftklassifikation
Es gibt nicht das eine Duftfamilien-System. Ein einheitlich etablierter, internationaler Standard existiert nicht, weshalb verschiedene Organisationen, Hersteller und Händler jeweils ihre eigene Klassifikation nutzen. Diese Systeme unterscheiden sich in der Zahl der Duftfamilien, in der Unterteilungslogik und im Zweck. In der folgenden Übersicht haben wir die wichtigsten Ansätze für dich eingeordnet:
| System | Kategorien | Ansatz |
|---|---|---|
| Michael Edwards | 4 Familien 14 Unterfamilien |
Strukturiertes Rad mit fließenden Übergängen, Orientierung für Handel und Verbraucher |
| Société Française des Parfumeurs |
7 Familien 47 Unterfamilien |
Offizielle Branchen-Klassifikation, Fachreferenz der Parfumindustrie |
| Symrise (Haarmann & Reimer) |
9 Familien | Duft-Genealogie (Stammbaum-Logik), Referenz für Duftentwicklung und Marktüberblick |
| Fragrantica | 7 Familien ca. 90 Akkorde |
Übergeordnete Familien plus Haupt-Akkorde, Verbraucher- und Community-Datenbank |
| Parfumo | 21 Dufttypen | Community-„Dufttypen“ plus Duftnoten, Community-gepflegte Datenbank |
| DVRH | 9 Familien | Klassische, edukative Familien, Verbraucheraufklärung (Bildungsfokus) |
| Osmoz | 7 Gruppen | Olfaktorische Gruppen (Enzyklopädie), Verbraucherbildung |
Michael Edwards (Fragrances of the World)
Der australische Duftexperte Michael Edwards veröffentlicht seit 1984 den jährlich aktualisierten Katalog „Fragrances of the World“. Das kreisförmige Duftrad nach Michael Edwards kam im Jahr 1992 dazu. Über seine mehr als fünfzigjährige Laufbahn haben Edwards und sein Team über 60.000 Düfte eingeordnet, was das System zur umfangreichsten Duftklassifikation macht. Weil die Übergänge zwischen den Gruppen fließend angeordnet sind, hat es sich im Einzelhandel, bei Parfümeuren und in vielen Duftdatenbanken als gemeinsame Sprache durchgesetzt und bildet die Grundlage unseres Duftrads. Die nachfolgend genannten Familien verfeinern sich in insgesamt vierzehn Unterfamilien, die im Duftrad oben zu sehen sind.
- floral
- Amber (ehem. orientalisch)
- holzig
- frisch
Société Française des Parfumeurs (SFP)
Die 1942 gegründete Société Française des Parfumeurs ist die Vereinigung der französischen Parfumeure. Ihre offizielle Klassifikation stammt von 1984 und wurde 1990 erweitert. Sie richtet sich an Fachleute, wie Parfumeure und Rohstoffspezialisten, und dient als Grundlage für Ausbildung und Fachsprache der Branche. Als Referenz aus der Industrie ist sie feiner aufgelöst als konsumentenorientierte Systeme und unterteilt ihre sieben Familien in insgesamt 47 Unterfamilien. Mehr dazu bei der Société Française des Parfumeurs.
- Hespéridés (Zitrus)
- Floraux (blumig)
- Fougères
- Chyprés
- Boisés (holzig)
- Orientaux beziehungsweise Ambrés
- Cuir (Leder)
Haarmann & Reimer / Symrise
Der Duftstoffhersteller Haarmann & Reimer, heute Symrise aus dem niedersächsischen Holzminden prägte bereits 1974 eine Duft-Genealogie. Sie setzt Düfte wie in einem Stammbaum in Beziehung, etwa als „woody floral“ oder „aromatic fougère“, und war eine der ersten systematischen Kartierungen des Marktes. Während frühere Versionen zwölf Familien nutzten, gliedert die heutige, 2006 modernisierte digitale Fassung („Fine Fragrance Genealogy“) die Feinparfümerie in insgesamt neun Familien. Weil Symrise sie als interaktive Karte statt als schlichte Namensliste führt, dient das System vor allem in der Duftentwicklung und im Marketing als Referenz.
Fragrantica
Die 2007 gegründete Plattform Fragrantica ist eine Mischung aus Magazin und community-getriebener Datenbank mit über 100.000 erfassten Düften. Sie führt sieben übergeordnete Familien und ordnet Düfte darunter zusätzlich über rund 90 Haupt-Akkorde, die teils aus dem Community-Voting entstehen. Nutzerbewertungen, Notenpyramiden und redaktionelle Beiträge machen sie zu einer der meistbesuchten Duftquellen im Netz. Die sieben von Fragrantica genutzten Familien sind:
- Blumig
- Orientalisch
- Holzig
- Aromatisch
- Chypre
- Zitrus
- Leder
Parfumo
Parfumo ist eine im DACH-Raum populäre, 2008 gestartete Community-Datenbank, in der Enthusiasten Düfte katalogisieren, bewerten und mithilfe kurzer „Statements“ beschreiben können. Sie bietet eine feste Einordnung über 21 „Dufttypen“, ergänzt um Duftnoten und community-basierte Charts, die den Charakter eines Parfums abbilden. Weil die Einordnung nutzergetrieben entsteht, ist sie feinteilig und eher beschreibend als normativ. Die 21 Parfumo-Dufttypen sind:
- Animalisch
- Aquatisch
- Blumig
- Chypre
- Cremig
- Erdig
- Fougère
- Frisch
- Fruchtig
- Gourmand
- Grün
- Harzig
- Holzig
- Ledrig
- Orientalisch
- Pudrig
- Rauchig
- Süß
- Synthetisch
- Würzig
- Zitrus
Deutscher Verband der Riechstoff-Hersteller e.V. (DVRH)
Der 1954 gegründete Deutsche Verband der Riechstoff-Hersteller vertritt die deutsche Duftstoffindustrie und richtet seine Einteilung bewusst an ein breites Publikum. Sie ist klassisch und edukativ angelegt, verzichtet auf Fachjargon und möchte vor allem Orientierung beim Verständnis von Düften geben. Die neun Familien nach DVRH sind:
- blumig
- orientalisch
- floriental
- fruchtig
- zitrus
- chypre
- fougère
- holzig
- aromatisch
Osmoz
Die 2001 in Paris gegründete Duft-Enzyklopädie Osmoz verbindet redaktionelle Inhalte mit einer Community und richtet sich in erster Linie an Verbraucher. Sie ist knapp gehalten und dient vor allem der schnellen Einordnung und der Entdeckung von Düften. Dafür arbeitet Osmoz mit sieben olfaktorischen Gruppen:
- citrus
- floral
- aromatic
- woody
- oriental beziehungsweise amber
- chypre
- fougère (fern)
Warum wir das Duftrad nutzen
Wir haben uns bewusst für das Duftrad von Michael Edwards entschieden, und zwar aus drei Gründen.
1. Es ist im Handel am weitesten verbreitet: Viele Parfümerien und Duftdatenbanken orientieren sich daran, sodass unsere Einordnung mit dem zusammenpasst, was dir anderswo begegnet.
2. Die Radform ist intuitiv: Verwandte Familien liegen nebeneinander, der Charakter geht ringsum von warm zu frisch über. Das hilft beim Entdecken und ist deutlich einfacher als eine reine Liste.
3. Das System wird laufend gepflegt: Die Datenbank von Fragrances of the World – die Basis des Duftrads – wird laufend aktualisiert und deckt auch das moderne Duftangebot umfassend ab.
Damit werten wir die anderen Systeme nicht ab. Die offiziellen Klassifikationen von SFP und Symrise sind fachlich präziser und für die Industrie gedacht, die Community-basierten Ansätze von Fragrantica und Parfumo sind flexibel und aktuell. Für unseren Zweck, dir eine klare und konsistente Orientierung über alle getesteten Düfte zu geben, ist unsere Interpretation des Duftrads nach Michael Edwards die beste Wahl.
Häufig gestellte Fragen
Wie viele Duftfamilien gibt es?
Das hängt vom betrachteten System bzw. Ansatz ab. In dem von uns verwendeten Duftrad nach Michael Edwards gibt es vier Duftfamilien mit insgesamt 14 Duftrichtungen. Andere Systeme kommen auf sieben Familien (Société Française des Parfumeurs, Osmoz und Fragrantica) oder neun (DVRH und Symrise). Community-Datenbanken differenzieren teils noch feiner, Parfumo etwa nutzt 21 Dufttypen. Diese Unterschiede erklären sich aus dem jeweiligen Zweck und Adressatenkreis der Systeme.
Was ist der Unterschied zwischen Duftfamilie, Duftrichtung und Duftnote?
Eine Duftnote ist der einzelne Baustein, etwa Bergamotte oder Rose. Demgegenüber fasst eine Duftrichtung als feinere Untergruppe verwandte Profile zusammen, zum Beispiel Chypre. Darüber steht die Duftfamilie als oberste Klammer, etwa holzig. Note, Richtung und Familie beschreiben also dasselbe Parfum auf drei Ebenen, von der einzelnen Zutat bis zur groben Kategorie.
Warum unterscheiden sich die Klassifikationssysteme?
Klassifikationsansätze unterscheiden sich, weil sie für verschiedene Zwecke entwickelt wurden. Industrie-orientierte Systeme, wie die von SFP oder Symrise sind fachlich fein aufgelöst, konsumenten- und community-orientierte Systeme wie Edwards, Fragrantica oder DVRH sind auf Verständlichkeit ausgelegt. Hinzu kommt, dass die Duftwahrnehmung subjektiv ist, weshalb sich Grenzen zwischen Gruppen nie ganz eindeutig ziehen lassen.
Sind Duftfamilien männlich oder weiblich?
Es existiert keine feste Zuordnung. Viele Ratgeber und der Handel gruppieren Düfte trotzdem nach Damen, Herren und Unisex, weil dies auch im Parfum-Regal die vertraute Einteilung ist. Manche gehen dabei weiter: Der Ratgeber von ybpn.de teilt in seinem Ansatz Familien sogar vollständig nach Geschlecht auf. Tendenzen gibt es tatsächlich: so gelten Fougère-Düfte traditionell als eher maskulin und florale Düfte als eher feminin. Das sind aber keine Vorschriften, sondern gewachsene Konventionen, die sich verschieben, weil Unisex-Düfte immer beliebter werden. Wir klassifizieren deshalb geschlechtsneutral über das Duftrad. Wo es bei der Orientierung hilft, findest du bei uns zusätzlich nach Geschlecht getrennte Bestenlisten.
Kann ein Duft zu mehreren Familien gehören?
Ein Duft kann sogar häufig mehr als einer Familie zugeordnet werden. Die meisten Parfums vereinen Noten aus verschiedenen Familien, weshalb die Grenzen fließend sind. Für die Einordnung zählt der dominierende Charakter, also der Akkord, der den Duft prägt. Genau das bildet das Duftrad ab, indem verwandte Gruppen nebeneinanderliegen und die Übergänge sichtbar aber nicht streng bleiben.