Parfums und ihre Bestandteile in der Duftpyramide

Unter den Bestandteilen eines Parfums finden sich grundsätzlich destilliertes Wasser, reiner Alkohol und eine Zusammenstellung verschiedener Parfum- bzw. Duft-Öle. Der Anteil aus Parfum-Ölen kann sich wiederum aus bis zu 250 verschiedenen Komponenten zusammensetzen. Zur Beschreibung dieser komplexen Duftkomposition wird die sogenannte Parfum Duftpyramide genutzt. Sie beschreibt den Aufbau eines Parfums anhand der Kopfnote, der Herznote und der Basisnote. Diese beinhalten aufeinander abgestimmte Duftnoten und bilden die Duftphasen eines Parfums. Die harmonische Abstimmung dieser Duftphasen macht ein gutes Parfum aus und entscheidet letztendlich darüber, ob uns ein Duft gefällt oder nicht.

Die Duftpyramide beschreibt den Aufbau eines Parfums

Kopfnote

Die Kopfnote wird bei einem Duft als erstes wahrgenommen und bildet damit den olfaktorischen Auftakt eines Parfums. Bei der Kopfnote dominieren oft leichtere, meist frische und würzige Duftnuancen. In der Regel verflüchtigt sich die Kopfnote bereits ca. 15-20 Minuten nach dem Auftragen. Danach ist meist weniger von der Kopfnote wahrzunehmen. Daher ist es umso wichtiger, ein Parfum nicht allein nach seiner Kopfnote zu beurteilen.

Herznote

Nachdem die Kopfnote verflogen ist, entfaltet sich die sogenannte Herznote. Wie der Name schon verrät, bildet sie das Herz eines Duftes und damit den Duftkörper. Das bedeutet, dass sie in besonderem Maße zur Wahrnehmung des Parfums beiträgt. Verglichen mit der Kopfnote ist sie deutlich länger wahrnehmbar und schafft dadurch eine harmonische Verbindung der Kopfnote mit der Basisnote. Die Herznote besteht oft aus etwas intensiveren Duftnoten, wie z.B. Rosen, Nelken oder Jasmin.

Basisnote

Die Basisnote ist am längsten wahrnehmbar und rundet die olfaktorische Komposition ab. Grund dafür sind sogenannte Fixateure, die dazu dienen, die olfaktorische Komposition zu tragen bzw. zu fixieren. Diese bestehen prinzipiell aus schweren Aromen wie z.B. Harzen, Vanille, Moschus oder Lavendel. Wir empfehlen daher, ein Parfum vor dem Kauf zunächst solange zu testen und wirken zu lassen, bis sich die Basisnote voll entfaltet.

Aufgrund des Zusammenspiels aus Kopfnote, Herznote und Basisnote ist es bei der Parfum-Auswahl besonders wichtig, das Parfum zunächst über einen längeren Zeitraum zu testen. Erst dadurch lassen sich alle Duftphasen, die darin enthaltenen Duftnoten und die individuelle Wirkung auf der eigenen Haut erfahren.

Nicht allein von der Kopfnote überzeugen lassen

Demgegenüber wird oftmals der Fehler begangen, ein Parfum ausschließlich anhand des Duftes auszuwählen, der direkt nach dem Aufsprühen auf einem Teststreifen oder der Haut entsteht. In diesem Fall wird in erster Linie die Kopfnote wahrgenommen, welche schon nach kurzer Zeit verfliegen kann und die Wahrnehmung des ursprünglichen Dufts verändert.

Qualitativ minderwertige Parfums verfolgen die Strategie, Interessenten mit einer attraktiven Kopfnote zu „ködern“, welche nach nur kurzer Zeit verfliegt und in einer minderwertigen Herz- und Basisnote mündet. So wird der erste Eindruck zum Verhängnis und der Flakon verstaubt im Regal. Dies ist insbesondere bei vermeintlichen Duftzwillingen und sogar Plagiaten problematisch, da diese eine dem Original zum Verwechseln ähnliche Kopfnote aufweisen und deswegen erworben werden. Die Kopfnote verfliegt in den meisten Fällen schneller als beim Original, der Duft der Herz- und Basisnote hat häufig nichts mehr mit dem Original gemeinsam.

Parfum Test Frau Testet Parfum

Was ist beim Parfum-Kauf zu beachten?

Was ist beim Parfumkauf zu beachten? In diesem Zusammenhang empfehlen wir von Parfum-Test.de, vor dem Erwerb eines Parfums folgende Regeln in Bezug auf die Duftpyramide zu beachten:

  • Nicht einzig und allein auf den ersten Eindruck verlassen, da beim Auftakt vor allem die Kopfnote wahrgenommen wird, ein Duft sich jedoch aus verschiedenen, zeitlich aufeinanderfolgenden Phasen zusammensetzt.
  • Das Parfum über einen längeren Zeitraum testen (z.B. einen ganzen Tag), um die Entfaltung des Duftes mitzubekommen und alle Duftphasen erfahren und beurteilen zu können.
  • Für den Parfum Test nicht nur die bereitgestellten Teststreifen verwenden oder am Flakon riechen, sondern unbedingt auf der eigenen Haut testen, um die Wirkung auf der Haut und in Verbindung mit dem eigenen Körpergeruch zu erfahren.

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